Das Gelöbnis
A Abraham Gotthelf Kästner
0
Altın Yaprak
Will mir die Mädchen aus dem Sinne schlagen!
Gelobt’ ich mir. Doch als der Abend kam,
War’s Aphrodite, die im Fackelwagen,
Von Rosenduft und blauem Tau getragen,
Herniederflog und mich beim Arme nahm:
Die sanfte Welt, in die ich Rosen streute,
Hat dein Gelöbnis wie ein Fluch entweiht!
Doch will ich wachen, bis dein Herz bereute –
Sieh’ hin, die Nacht ist voller Wunder heute,
Und Schauer schweben, meinem Wink bereit …
Ich sah umher … Da stand in schwarzen Flören
Das bleiche Leid vor meinem weissen Haus.
Da kam ein Lied, wie Geigenton zu hören:
Man trug, umrauscht von tiefen Trauerchören,
Auf schwarzer Bahre mich zum Tor hinaus.
Und dunkle Mönche, nächst dem Brückenbogen,
Flüsterten leise in die laue Nacht:
Ein fromm Gelübde, seiner Brust entflogen,
Hat ihm der Frauen holde Gunst entzogen!
Das hat ein Bluten in sein Herz gebracht …
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş