Ärgerliches Mädchen

A Alfred Lichtenstein
0 Altın Yaprak
Es ist schon spät. Ich muß verdienen. Aber die gehn heute alle vorbei mit blasierten Mienen. Nicht einen Glücksgroschen wolln sie mir geben. Es ist ein jämmerliches Leben. Komme ich ohne Geld nach Haus, Wirft mich die Alte hinaus. Fast kein Mensch ist auf der Straße mehr. Ich bin todmüde und friere sehr. So elend zumute war mir noch nie. Ich laufe umher wie ein Stück Vieh – Da endlich kommt drüben einer an. Ein ganz anständig angezogener Mann. Doch auf das Äußere darf man in diesem Leben Nicht viel geben. Er ist auch schon älter (Die haben mehr Geld. Von den Jungen wird man eher geprellt). Er ist mir vis-à-vis. Ich heb die Kleddage bis über das Knie. Ich kann mir dies leisten. Es zieht am meisten. Die Kerle kommen wie Fliegen Ins Licht zu uns Ziegen … Der Kavalier bleibt wirklich drüben stehn. Er glotzt. Er winkt. Ich will schon bei ihm hingehn … Ich denke: der wird mir ein großes Goldstück schenken. Dann besauf ich mich heimlich mit teuren Getränken. Das ist noch das schönste … einmal – allein Still für sich besoffen sein – Oder ich kann neue Schuhe kaufen … Muß nicht mehr in gestopften Strümpfen laufen – Oder … ich geh einmal nicht auf den Bummel hinaus. Und ruhe mich von den Kerlen aus – Oder … ach, ich freu mich schon so … Ich bin so froh – Da kommt die Kitti an. Und versaut den Mann.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.