Die Geister des Sees

A Amalie von Helvig
0 Altın Yaprak
Dumpf rauschts vom hohen Wogenstrand Ans steile Felsengestade, Und grau wie der Geister wehend Gewand Webt dichter Nebel sich übers Land, Und hüllt die dämmernden Pfade. Die herbstlichen Lüfte säuseln, Es steigt in leisen Kräuseln Die blaue Welle des Sees, Aus Wolken die Sterne blinken, Und langsam wogen und sinken Die Silberflocken des Schnees. Und in der Nacht die still und kalt Um Ullins Hügel sich breitet, Am Ufer, das dunkel die Flut umwallt, Da wankt und irrt eine holde Gestalt Von banger Liebe geleitet. Die seidnen Locken wehen, Sie eilt mit ängstlichem Spähen Scheu zu dem nächtlichen Hayn. Laut ruft sie mit wildem Blicke,

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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