Construction der Welt
A Auguste Pattberg
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Altın Yaprak
Als Gott die Welt erschaffen
Und allerhand Gethier,
Konnt er nicht ruhig schlafen,
Er hat noch etwas für;
Wann nur ein Mensch auf Erden,
Dacht er in seinem Sinn,
Die Welt muss voller werden,
Es sey noch etwas drinn.
Dem könnt wohl alles nutzen
So schön gemacht voraus,
Drauf nahm er einen Butzen
Und macht ein Männlein draus;
Er schnipt ihn in die Höhe,
Blies ihn ein bissel an,
Da sah er vor sich stehen
Adam! den ersten Mann.
Der Stein, wo Adam sasse,
Der war sehr kalt und nass,
Es fror ihn ans Gesasse,
Drum legt er sich ins Gras;
Gott Vater schaut vom Himmel,
Und schaut dem Adam zu,
Gedacht bey sich schon immer:
Was macht mein grosser Bu?
Ich darf ihn ja nicht schlagen,
Es ist ein jung frisch Blut,
Ein Weib muss ich ihm schaffen,
Sonst thut er mir kein gut.
Dann kommt er hergeschlichen,
Dass mans konnt merken schier,
Fein geschwind nahm er ein Rippe
Aus Adams Seit herfür.
Adam, der thut erwachen,
Und hat das Ding gespürt,
Es war ihm nicht ums Lachen,
Drum er so heftig schrie:
O Herr! Wo ist mein Rippen?
Ich bin kein ganzer Mann,
Wann ich daran will dippen,
So ist kein Ripp mehr da.
Adam sey nur zufrieden,
Schlaf fort in guter Ruh,
Vor Schaden dich will b’hüten,
Ich stell dirs wiedrum zu.
Ein Weib will ich draus machen,
Ein wunderliches Thier,
Du sollst mir drüber lachen,
Schau gschwind, da stehts schon hier!
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş