Hesperos

C Conrad Ferdinand Meyer
0 Altın Yaprak
Ueber schwarzem Tannenhange Schimmerst mir zum Abendgange, Eine Liebe fühl’ ich neigen Sich in deinem Niedersteigen, Unbemerkt bist du gekommen, Aus der blassen Luft entglommen – So mit ungehörten Tritten Durch die Dämm’rung hergeglitten Kam die Mutter, die mir legte Auf die Schulter die bewegte Hand, daß ich ihr nicht verhehle, Was ich leide, was mich quäle, Und warum ich ohne Klage Mich verzehre, mich zernage. Und ich schwieg und unter Zähren Ließ sie meinen Trotz gewähren. Hat sie Wohnung jetzt, die Milde, Dort in deinem Lichtgefilde? Deiner Strahlen saug’ ich jeden, Durch das Dunkel hör’ ich reden, (Und mir ist als ob die kühle Hand ich auf der Schulter fühle) Reden nicht von Seligkeiten, Nur Erinn’rung alter Zeiten – Jetzt versteht sie ohne Kunde Wer ich bin im Herzensgrunde, Dies und jenes muß sie schelten, Andres läßt sie heiter gelten, Und sie meint, sich’s entschieden, Gebe sie sich auch zufrieden … Abendstern, du eilst geschwinde! Laß sie plaudern mit dem Kinde! Freundlich zitternd gehst du nieder … Mutter, Mutter, komme !

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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