Räte-Marseillaise

E Erich Mühsam
0 Altın Yaprak
März 1919 Wie lange, Völker, wollt ihr säumen? Der Tag steigt auf, es sinkt die Nacht. Wollt ewig ihr von Freiheit träumen, da schon die Freiheit selbst erwacht? Vernehmt die Rufe aus dem Osten! Vereinigt euch zu Kampf und Tat! Die Stunde der Befreiung naht! Laßt nicht den Stahl des Willens rosten! Auf, Völker, in den Kampf! Zeigt euch der Brüder wert! Die Freiheit ist das Feldgeschrei, die Räte sind das Schwert! Der Reiche bangt um seine Renten. Er kauft der Wähler große Zahl, und das Geschwätz in Parlamenten beschützt sein heiliges Kapital. Verlorne Mühe, auszujäten, was fruchtbar aus dem Boden schießt! Schweig, Reicher, still! Das Volk beschließt, das freie Volk in seinen Räten! Auf, Völker, in den Kampf! usw. Auf, Arbeitsmann, Soldat und Bauer! Schafft Räte aus den eignen Reihn! Und stoßt damit die morsche Mauer jahrhundertalter Knechtschaft ein! Längst steht der Russe auf dem Walle. Ihm folgt der tapfere Magyar. Wie lange säumst du, Proletar? Wie lange säumt ihr Völker alle? Auf, Völker, in den Kampf! usw. Es gilt den letzten Hieb zu führen. Zu brechen gilt’s den Herrscherwahn. Laßt uns die Glut des Kampfes schüren. Dem Sozialismus freie Bahn! Was einst die Lehrer uns verkündet: in Trümmer sinkt die alte Welt. Auf ihre Räte Recht gestellt, so stehn die Völker frei verbündet! Auf, Völker, in den Kampf! usw.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.