Modern
E Ernst Wilhelm Daudert
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Altın Yaprak
Mein Sohn, nimm ernst des Lebens Ziel;
Vor allem meid’ das Kartenspiel;
Ich sah schon manchen, sonst nicht Schlechten,
Hohlwangig von durchwachten Nächten:
Ein ausgebrannter Krater.
Glaub’s deinem Vater!
Dann, Kind, lass auch die Liebelei’n,
Und trinke nie zu viel vom Wein;
Flieh’ vor den Offenbachiaden,
Die nur der reinen Seele schaden.“
So spricht, gleich einem Pater,
Der würd’ge Vater!
Da sitzt zu Hause so allein
Die Frau Mama beim Lampenschein.
„Wie lang müht sich der Gute heute!“
Aus „Orpheus“ strömen schon die Leute.
Wer kommt aus dem Theater?
Es ist der Vater!
Und wieder mal harrt mit dem Tee
Die gute Frau, das Herz voll Weh.
Sie hofft auf ihn bei jedem Tritte;
Da endlich naht’s mit schwerem Schritte.
Wer kommt mit einem Kater?
Es ist der Vater!
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş