Das arme Mädchen (Wedekind)
F Frank Wedekind
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Altın Yaprak
Böt’ mir einer, was er wollte,
Weil ich arm und elend bin,
Nie, und wenn ich sterben sollte,
Gäb’ ich meine Ehre hin!
Schaudernd eilt das Mädchen weiter,
Ohne Obdach, ohne Brot,
Das Entsetzen ihr Begleiter,
Ihre Zuversicht der Tod.
Es klappert in den Laternen
Des Winters eisig Weh’n,
Am Himmel ist von den Sternen
Kein einziger zu seh’n.
Wie sie nun noch eine Strecke
Weiter irrt, sieht sie von fern
An der nächsten Strassenecke
Einen ernsten jungen Herrn.
Ihm zu Füssen auf die Steine
Bricht sie ohne einen Laut,
Hält umklammert seine Beine,
Und der Herr verwundert schaut:
Wenn dich die Menschen verlassen,
Komm auf mein Zimmer mit mir;
Jetzt tobt in allen Gassen
Nur wilde Begier.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş