Kampf und Kampfpreis
F Friedrich Emil Rittershaus
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Altın Yaprak
Einst waren wir Spielball der Diplomatie und standen im Rathe der Völker beiseit! –
Wir gruben die Brunnen der Philosphie, wir woben der Dichtung hellschimmerndes Kleid,
Den Samen des Geistes, wir säten ihn aus, im Kampf um die Freiheit, da standen wir vorn,
Doch Andre, die wanden die Blumen zum Strauß, die brachen die Trauben und schnitten das Korn!
Die Ritter des Wollsacks jenseits des Canals, die Söhne des Cancans jenseit von dem Rhein,
Sie hielten uns nicht für die „Helden des Stahls“ und nur für die „Helden der Feder“ allein!
Da kamen die Wetter des Krieges gebraust, da klang’s: „Zu den Waffen“ mit donnerndem Laut,
Und ehern erwies sich Germaniens Faust in Schlachten, wie selten die Welt sie geschaut!
Der Nord und der Süden, sie kamen herbei. Wer ist’s, der zum Höchsten, die Bahn uns versperrt?
Es hilft nichts, ihr Neider! Wir sind an der Reih’! Wir führen den Tactstock im Völkerconcert!
Nun wollen wir bau’n unser stattliches Haus; wir heimsen die Garben, die goldenen, ein;
Wir winden die Blumen des Glückes zum Strauß, wir keltern der Freiheit hochherrlichen Wein!
„Die Helden der Feder!“ so höhnten sie dreist. Ihr Klugen, es sei euch dies Spotten verzieh’n!
Die Feder, sie hat dem germanischen Geist zum Flug der Begeistrung den Fittich gelieh’n,
Dem Aar, der, beschäftigt den Horst sich zu bau’n, durch Hohn und die Hoffahrt zum Kampfe gehetzt,
Die Feinde verjagt, der die mächtigen Klau’n am Felsen von Zollern geschärft und gewetzt!
Ihr Fänge des Adlers, du Schnabel, so stark, du Heerbann von Deutschland, du stolze Armee,
Ihr Tapfern vom Süd und von nordischer Mark, hell klingt euer Lob über Länder und See!
Ihr Kriegsherr’n von Preußen, wie lenkt ihr im Feld die Heere so sicher in blutiger Schlacht,
Daß Thaten gescheh’n vor der staunenden Welt, wie nimmer sie Griechen und Römer vollbracht!
Noch funkeln die Säbel, noch kracht das Gewehr, noch tummelt sein Roß vor Paris der Ulan,
Noch streut die Kanone Kartätschen umher – wir folgen von ferne der glorreichen Bahn!
Beschirme, o Ew’ger, die Brüder im Streit und führ’ sie zurück mit dem Lorbeer zum Rhein!
Wir jauchzen: „O große, o herrliche Zeit! Glückselig, glückselig, ein Deutscher zu sein!“
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş