Goethe (Stoltze)

F Friedrich Stoltze
0 Altın Yaprak
E hiesig Borjerschkind, des uff drei Dichter-Leyern So Großes hat geleist, wie Kääner merr hernach, Den Soh von der „Frau Rath“ kann merr net scheener feiern, Net sinniger, als wie in seiner Muttersprach. Der Goethe iwerhääpt, bei näherer Betrachtung Von seine Werke, – no, was is err? – Wißt err’sch draus? Beguckt en euch genau! – Respekt vor uns un Achtung! So sieht e Frankforter in der Verklärung aus! In Jedem von uns steckt e Goethe! drum nix Schlechtes, Er kann nor net eraus! des is der Schawernack! Der Faust vom Goethe, is männlichen Geschlechtes Un unsrer weiblich zart: merr mache se im Sack! Was mit der Muttermil’ch Er bei uns eigesoge, Gefihls- und Denkungsweis un Reddensarte-Flor, In seine Werke findt’ merr deß uff jedem Boge, Wann, so zu sage, ääch mit annern Worte nor. Drum dhääle merr sein Ruhm un feiern stolz un frehlich, Was uns schon im August dhat die „Frau Rath“ bescheern, Merr feiern die Geburt vom große Landsmann selig; Wann merr de Goethe ehrn, dhun merr uns selwer ehrn. Der Mann is eigentlich, wann merr’sch uns recht bedenke, Gar net von uns gepacht, des heeßt: net vorderhand; Es werrd drum besser sei, e bissi eizulenke, Ich glääb, der Mann gehört dem ganze Vatterland.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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