Achtzehnhundert vierzig und acht, Als im Lenze das Eis gekracht, Tage des Februar, Tage des Märzen, Waren es nicht Proletarierherzen,…
Wohl mag den Blick ein Trauerflor umfangen, Wohl mag die Wehmuth diesen Sarg umstehn. Hier ziemen Thränen selbst auf Männerwangen Und Eisenbrüste muß der Schmerz durchwehn. –…
Bet’ und arbeit’! ruft die Welt, Bete kurz! denn Zeit ist Geld. An die Thüre pocht die Noth – Bete kurz! denn Zeit ist Brot.…
Wohlauf, wohlauf, über Berg und Fluß Dem Morgenroth entgegen, Dem treuen Weib den letzten Kuß, Und dann zum treuen Degen!…
Frühjahr 1871 Vorüber ist der harte Strauß, Der welsche Drache liegt bezwungen, Und Bismark-Siegfried kehrt nach Haus…
Der arme Jakob. Der alte Jakob starb heut nacht – Da haben sie am frühen Morgen Sechs Brettchen ihm zurechtgemacht…
Dies Volk, das seine Bäume wieder Bis in den Himmel wachsen sieht Und auf der Erde platt und bieder Am Knechtschaftskarren weiter zieht;…
Wir schüren in den Essen Die Feuer Tag und Nacht, Am Webstuhl, an den Pressen Steht unsre Friedenswacht.…
An Ferdinand Freiligrath. Du drückst den Kranz auf eines Mannes Stirne, Der wie ein Schächer jüngst das Blut vergoß,…
Land der Sehnsucht, drin die Berge wie der Freiheit Prachtstatüen, Wie aus blankem Gold und Silber von dem Herrn gegossen, glühen; Berge, die er seinem Himmel als die letzten Säule…
Februar 1871 Germania, der Sieg ist dein! Die Fahnen wehn, die Glocken klingen,…
Mai 1872. „Seid umschlungen, Milliarden!“ Hör ich mit Begeisterung…
Wie lebten doch die Heiden So herrlich und so froh! Das war ein Volk von Seiden, Wir sind ein Volk von Stroh;…
Verrat – Ihr habt's gesprochen, Verrat – Ihr habt's erkannt. Es sei mit Euch gebrochen; Die Brücken sind verbrannt.…
Uebermüth’ge Triumphirer, Weh’ euch, wenn ihr’s noch nicht fühlt, Wie der treffliche Minirer Schon den Boden unterwühlt,…