Wenn du von allem dem, was diese Blätter füllt, Mein Leser, nichts des Dankes wert gefunden: So sei mir wenigstens für das verbunden, Was ich zurück behielt.
Du, dem kein Epigramm gefällt, Es sei denn lang und reich und schwer: Wo sahst du, daß man einen Speer, Statt eines Pfeils, vom Bogen schnellt?
Groß willst du, und auch artig seyn? Marull, was artig ist, ist klein.
Mit so bescheiden stolzem Wesen Trägst du dein neustes Buch – welch ein Geschenk! – mir an. Doch, wenn ich’s nehme, grundgelehrter Mann, Mit Gunst: muß ich es dann auch lesen?
Ich warf dem Mison vor, daß ihn so viele hassen. Je nun! wen lieb’ ich denn? sprach Mison ganz gelassen.
Hier liegt er nun, der kleine, liebe Pavian, Der uns so manches nachgetan! Ich wette, was er itzt getan, Tun wir ihm alle nach, dem lieben Pavian.
Die gute Galatee! Man sagt, sie schwärz' ihr Haar; Da doch ihr Haar schon schwarz, als sie es kaufte, war.
Von weitem schon gefiel mir Phasis sehr: Nun ich sie in der Nähe Von Zeit zu Zeiten sehe, Gefällt sie mir – auch nicht von weitem mehr.
Ein Hurenhaus geriet um Mitternacht in Brand. Schnell sprang, zum Löschen oder Retten, Ein Dutzend Mönche von den Betten. Wo waren die? Sie waren – – bei der Hand.…
O Redner! Dein Gesicht zieht jämmerliche Falten, Indem dein Maul erbärmlich spricht. Eh’ du mir sollst die Leichenrede halten, Wahrhaftig, lieber sterb’ ich nicht!
Freund, gestern war ich – wo? – Wo alle Menschen waren. Da sah ich für mein bares Geld So manchen Prinz, so manchen Held, Nach Opernart geputzt, als Führer fremder Scharen;…
Frau Trix besucht sehr oft den jungen Doktor Klette. Argwohnet nichts! Ihr Mann liegt wirklich krank zu Bette.
Freund Muffel schwört bei Gott und Ehre, Ich kost’ ihn schon so manche Zähre. – Nun? frommer Mann, wenn das auch wäre; Was kostet dich denn deine Zähre?
In Jahresfrist, verschwor sich Nickel Fein, Ein reicher, reicher Mann zu sein. Auch wär’ es, traun! nach seinem Schwur gegangen, Hätt’ man ihn nicht vor Jahresfrist gehangen.
Ob Trill mehr, oder Troll mehr zu beneiden ist, Trill, der Dorindens Bild, Troll, der Dorinden küßt: Das möcht’ ich wohl entschieden wissen, – Da beide sie gemalt nur küssen.
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