Der Knabe von Tirol
H Hanns von Gumppenberg
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Altın Yaprak
DER KNABE VON TIROL
Du kamst doch sonst so seelenfroh
Von deinen Bergen her:
Was macht dir denn mit einem so
Das junge Herze schwer?
O weh, ach weh, dir ist nicht wohl,
Du holder Knabe von Tirol!
Die Mägdlein kennen nimmer dich,
Und keinem machst du’s recht,
Es fehlt dir sicher innerlich,
Und sonst auch geht dir’s schlecht;
Weh, weh im dünnen Camisol,
Du holder Knabe von Tirol!
Ach, deine Lippen rot und jung,
Sie finden keinen Kuß,
So drückst du dich mit scheuem Sprung
Durch kalten Regenguß.
Komm’, komm’! komm’ unter’s Parasol,
Du holder Knabe von Tirol!
Du tust mir so von Herzen leid,
Ich kann dich gar nicht sehn,
Ich möcht’ in meiner Traurigkeit
Für dich zu Grabe gehn!
O weh, ach weh! wie welk der Kohl –
Fahr’ wohl, du Knabe von Tirol!
nach Martin Greif
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş