Von Hermann Oelschläger. Der Tag erlischt, der Tag verglüht Und sinkt in’s Reich der Träume;…
(Mit Abbildung S. 5.) Fremde Leiden, fremde Sorgen Treiben dich von Haus zu Haus,…
Dort kommt er schon, er wird mich grüßen – Bleib’ ich nun hier am Fenster steh’n? Tret’ ich zurück? Er könnte glauben, Daß ich sein Nah’n nicht gern geseh’n.…
Pfingsten, das liebliche Fest, ist gekommen, Festliche Züge durchwallen den Hain Und in die Lieder, vom Flusse vernommen, Hallen die andern vom Walde darein.…
Auf mich, den Erfahrenen, liebliches Kind, Auf den Rath hör’, den ich ertheile: Entflieh’ dem Verderben, enteile geschwind – Der Knabe vor Dir – Du siehst Dich ja blind –…
Kapuziner, Kapuziner, Bärt’ger Alter, gieb nicht nach! Bist du nicht der Kirche Diener? Ei, so biet’ dem König Schach!…
Der Bahnzug rasselt auf eisernem Strang Dahin durch die herbstlichen Felder, Er rasselt die schweigenden Thäler entlang Und jagt durch die ragenden Wälder.…
Von Hermann Oelschläger. Wahrlich, weit ist’s nun gekommen, Denn nun wirst Du vom Gericht…
Wald, o Wald, wie liegst du golden Heut’ vor meinen Blicken da, Da von ihr, der einzig Holden, Mir das Holdeste geschah.…
Glück, nicht zu nennen und sagen, Da auf der Erde lieblichstem Raum Unsere Herzen – es ist kein Traum – Wieder zusammenschlagen.…