Nächtliche Wanderung

H Hugo von Blomberg
0 Altın Yaprak
Der Mond kommt spät. Er glotzt mir tief Durch’s Unterholz entgegen; Sein Antlitz rot, verstört und schief, Als käm’ er von Trunk und Schlägen. Ich weiss, es wird durch diesen Grund Bei Nacht nicht gern gegangen, Seit sich der alte Vagabund An jener Kiefer gehangen. Dort steht sie zackig im fahlen Licht: Ich meint’, ich wär’ schon weiter! Sie sagen, man hätte den toten Wicht Waldauswärts zum Begleiter; Er ginge zur Seite, schlotternd und blau, Just wie er sich gehangen; Der Förster sagt’s und die Wurzelfrau! – Ich wollt’, er käme gegangen! Ich weiss nicht, ob er Rede steht Auf eines Lebendigen Fragen: Er sollte, so lange er mit mir geht, Von seinen Fahrten mir sagen! Was ihn für ein Paar in die Welt gesetzt, Was er versucht’ und verübte, Wer ihn verlockt, wer ihn gehetzt, Und ob ihn je was liebte;

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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