Silvester bei den Kannibalen

J Joachim Ringelnatz Joachim Ringelnatz
0 Altın Yaprak
Am Silvesterabend setzen Sich die nackten Menschenfresser Um ein Feuer, und sie wetzen Zähneklappernd lange Messer. Trinken dabei — das schmeckt sehr gut — Bambus-Soda mit Menschenblut. Dann werden aus einem tiefen Schacht Die eingefangenen Kinder gebracht Und kaltgemacht. Das Rückgrat geknickt, Die Knochen zerknackt, Die Schenkel gespickt, Die Lebern zerhackt, Die Bäuchlein gewalzt, Die Bäckchen paniert, Die Zehen gesalzt Und die Äuglein garniert. Man trinkt eine Runde und noch eine Runde. Und allen läuft das Wasser im Munde Zusammen, ausnander und wieder zusammen. Bis über den feierlichen Flammen Die kleinen Kinder mit Zutaten Kochen, rösten, schmoren und braten. Nur dem Häuptling wird eine steinalte Frau Zubereitet als Karpfen blau. Riecht beinah wie Borchardt-Küche, Berlin, Nur mehr nach Kokosfett und Palmin. Dann Höhepunkt: Zeiger der Monduhr weist Auf zwölf. Es entschwindet das alte Jahr. Die Kinder und der Karpfen sind gar. Es wird gespeist. Und wenn die Kannibalen dann satt sind, Besoffen und überfressen, ganz matt sind, Dann denken sie der geschlachteten Kleinen Mit Wehmut und fangen dann an zu weinen.

Kamu malı: şairin ölümünün üzerinden 70 yıldan fazla geçti.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.