Trennung von einer Sächsin

J Joachim Ringelnatz Joachim Ringelnatz
0 Altın Yaprak
1928 Ich kann dir alles verzeihn. Aber du mußt mir die Freiheit lassen, Mich nicht mehr mit dir zu befassen. Sächsische Quengelein, Auch wenn man ihrer nur träumt, Sind etwas, womit man die Zeit versäumt. Du hast viel warmes Gemüt Und lügst oft aus Höflichkeit. Und auf diesem Boden blüht Und gedeiht die Geschmacklosigkeit. Ich weiß das genau. Denn ich bin In Sachsen erwachsen. Das zu verschweigen Oder deswegen mokant sich zu zeigen, Hätte nicht – – oder nur sächsischen Sinn. Ich kann deiner Falschheit nicht trauen. Geh jetzt zur Ruh! Blondhaarig mit schwarzen Brauen, So schönes Mädchen du! Aussichten sind unendlich weit. Aber Sächsisch in dieser Zeit, Eins, Neun, Zwo, Acht – – – Gute Nacht. Als sie dann traurig ging, Ward mir so bang und kalt. Gab ich ihr keinen Halt. Armes Ding!

Kamu malı: şairin ölümünün üzerinden 70 yıldan fazla geçti.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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