An eine todte Geliebte
J Johann Baptist von Alxinger
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Altın Yaprak
Hier, wo mein Aug’ dem späten Morgenrothe
So oft entgegenweint,
Hier fleh’ ich dir, erschein’ o meine Todte,
Erscheine deinem Freund!
Hast du vergessen diese kleine Kammer,
Wo einst ich bey dir saß,
Und alle Lebensmüh’ und Erdejammer
An deiner Brust vergaß?
Doch ja du kömmst, zu trösten mich im Leide,
Du Holde nahest dich
Wie Engel schön, im weissen Todtenkleide,
Und so umschwebst du mich:
Versprichst mir bald, was innigst ich verlange,
Ein kühles sanftes Grab,
Und trocknest mir die thränennasse Wange
Mit deinen Locken ab.
Doch bald versiegt ist diese Thränennässe,
Mein mattes Auge bricht,
Die Wange sinkt, und kalte Todtenblässe
Umzieht mein Angesicht;
Auch ich, wohl mir! werd’ auf der Bahre liegen
Frey von des Lebens Last,
Auch ich die schöne Palmenkron’ ersiegen,
Die du ersieget hast.
Indessen eilt ihr bangen Lebensstunden,
Von tausend Seufzern schwer,
Eilt schnell dahin, dann bluten meine Wunden
In Ewigkeit nicht mehr!
Dann werd ich, wie die Sonn’ aus Finsternissen,
In deine Arme gehn;
Und Sterne drehen unter unsern Füssen,
Und Menschen weinen sehn.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş