An Liebchen

J Johann Baptist von Alxinger
0 Altın Yaprak
Mein Liebchen, als beym ersten Kuß An meinem Mund dein Mündchen klebte, Als meine Seele, ganz Genuß, Mit deiner Seele sich verwebte; Da thaten wir den frommen Schwur: Nach eitler Größe nie zu streben, Und still mit ein paar Freunden nur Zu schlendern durch das kurze Leben. Geliebteste, nur noch ein Jahr, So wird das schönste Band uns knüpfen, So wird am heiligen Altar Dein Herzchen mir entgegen hüpfen: Dann laß uns, klein und unbekannt, Nichts, ausser uns, zum Glück bedürfen, Und so im heilgen Mittelstand Den Wonnekelch der Liebe schlürfen. Wenn vor dem Wagen eines Grossen Verbrämter Läufer Fackel stralt, Und wenn der Huf von Londnerrossen Durch die betäubten Gassen hallt: Da muß ich, Engel! dich am Arm, Den übergrossen Mann beklagen; Denn, siehst du nicht? ein Sorgenschwarm Sitzt neben ihm im goldnen Wagen. Ihn können persische Tapeten, Ihn kan sein glänzend Schlafgemach Nicht von den bleichen Gästen retten, Sie drängen seiner Ferse nach; Sie schaffen in damastnen Küssen Zu Stacheln um den Ederdon, Es fleugt vor ihren Natterbissen Der oft gerufne Schlaf davon. Doch keine finstre Sorge spücket In unserm stillen Kämmerlein; Die Liebe, die’s mit Rosen schmücket, Weiht sichs zu ihrem Tempel ein, Gießt, nach dem süßten ihrer Siege, Auf uns den Balsam sanfter Ruh, Vermischet unsre Odemzüge, Und schließt dein blaues Auge zu.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.