Kegellied
J Johann Karl Wilhelm Geisheim
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Altın Yaprak
Der Dichter sang manch Liedchen,
Ihr Kegel, schon auf euch;
Doch kühlt er auch sein Müthchen
Sich gern in eurem Reich;
Sieht gern euch vor sich fallen,
Und wieder auferstehn,
Und meint das Erdenwallen
Vor sich in euch zu sehn.
Wie eure Holzgestalten,
Steif in den Weg gestellt,
Stehn mancherlei Gewalten
Im Weg’ auch in der Welt.
Da fährt die Kugel drunter,
Und furchtbar reißt ihr Lauf;
Das Holz doch immer munter
Steht hölzern wieder auf.
Das sind die bösen Geister,
Des Lebens Plackerei’n;
Bist heut du ihrer Meister,
Auch morgen mußt du’s sein.
Nie wird die Ruh’ gefunden,
Stets rollt der Kugel Lauf;
Die heut du überwunden,
Stehn morgen wieder auf.
Doch wird die Lust zu schieben
Dem Tapfern nie vergällt;
Er lernt das Mühsal lieben,
Schickt sich in seine Welt.
Ist heut der Stern gesunken,
Drückt ihn der Tage Lauf:
Er sprüht in neuen Funken
Am Morgen wieder auf.
Er folget ohne Wanken
Dem ihm gestellten Ziel;
Stets neu sind die Gedanken
Zum Kegelwurf und Spiel.
Gehn heut im Blüthenregen
Viel der Gedanken drauf,
In immer frischem Segen
Stehn schnell die neuen auf.
Jetzt in des Nordens Landen
Schiebt mit des Sturmes Macht
Der Herbst die Flur zu Schanden,
Und decket sie mit Nacht;
Doch lassen wir geduldig
Der Kegel freien Lauf;
Der Frühling, dran unschuldig,
Steht immer wieder auf.
Und gar ein böser Schieber
Einst Aller Bahn bedroht;
Es schiebet Keiner drüber,
Er macht uns Alle todt.
Doch sendet er im Schube
Ja nur uns himmelauf;
Wir stehen aus der Grube
Nur um so schöner auf.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş