Mondlied

J Johann Karl Wilhelm Geisheim
0 Altın Yaprak
Was gehn uns die Viertel an, Uns beliebt das Ganze: Uns der Mond gefallen kann Nur in vollem Glanze. Voll sei, was uns leuchten soll, Drum, wo wir uns setzen, Muß uns Füll’ ergötzen; Unser Mond ist immer voll. Nennt man Neulicht nicht die Zeit, Da der Mond nicht scheinet? Doch das Licht der Fröhlichkeit Uns, wenn’s sei, vereinet. Auf ein Licht, das kommen soll, Hoffen viele Narren; Wir nicht thöricht harren; Unser Mond ist immer voll. Erstes Viertel! mahnt’s euch nicht An die Halbgestalten, Die auf Erden Geist und Licht Türkisch niederhalten? Ob der Mond zur Scheib’ auch schwoll, Halb verbleibt ihr Leben. Rund, wie Faß und Reben, Unser Mond ist immer voll. Vollmond sei in Herz und Geist, Wie in Glas und Beutel; Flickwerk, wie die Welt zumeist, Nur das Halb’ ist eitel. Mancher Hund zwar mondan boll, Feindlich allem Hellen; Was schiert uns sein Bellen, Unser Mond ist immer voll. Letztes Viertel – machst uns Pein Nur, wenn wir im Zuge Singen, klingen, und der Wein Schwindet in dem Kruge. Wenn’s das letzte nun sein soll: Westlich geht er nieder, Östlich kommt er wieder; Unser Mond ist immer voll. Wenn das volle Licht uns lacht, Fangen wir’s in Säcken, Um uns in der langen Nacht Lichter anzustecken. Geht es unter’m Monde toll, Uns ist Lust und Frieden Voller Klang beschieden; Unser Mond ist immer voll.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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