Pelze

J Johann Karl Wilhelm Geisheim
0 Altın Yaprak
Pelze sollen euch nicht fehlen, Alldieweil es Winter ist; Doch ihr sollt ein Futter wählen, Das die Motte nimmer frißt. Seid auch in den Zobelpelzen Gegen dieses Thier bedacht, Und zumal bei Kuppelpelzen Nehmt euch vor der Mott’ in Acht. Denn, ihr wißt, die Motten kriegen, Ist die allerschlimmste Pest, Weil die still im Innern liegen, Unvermerkt sich fressen fest. Seid drum auf der Hut, die Motten, Die da schleichen in’s Geheim, Wohlgerüchlich auszurotten, Zu ersticken in dem Keim. Wählt euch Pelze, schön und nobel; Denn die Pelze lassen gut. Leib und Geist sei euer Zobel, Geist’ger Gluthen frischer Muth. Euer Pelz sei warm, zu wärmen Manchen, der da frieret arm; Denn zur Zeit, da wir uns härmen, Hält uns nur die Liebe warm.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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