Wurstlied

J Johann Karl Wilhelm Geisheim
0 Altın Yaprak
Wurst ist des frohen Lebens Bild, Ein Mengsel bunt und rund, Sie glitscht so leicht, sie glitscht so mild Hinunter in den Schlund; Sie zu zerlegen, braucht es nicht Der Heldenthaten Durst; Drum man bei leichter Arbeit spricht: Huida! das ist mir Wurst. Doch leichte Arbeit ist nun zwar Das Leben selber nicht; Es kostet manches graue Haar, Und Runzeln im Gesicht. Jedoch ein lebensfrohes Herz, Voll von der Freude Durst, Ruft bei der Plage, bei dem Schmerz: Huida! das ist mir Wurst. Mag’s donnern, blitzen, hageln auch Ein wenig in der Welt, Mag nach des Winters kaltem Brauch Verschnei’n der Freude Feld; Nichts löscht in heitrer Seel’ uns aus Des Frohsinns Liebesdurst; Stets singet ein fideles Haus: Huida! das ist mir Wurst. Beglückt, wer diesen Sang versteht, Und nimmer ihn verlernt; Der ist ein seliger Poet, Sein Himmel ist besternt. Ihm schmeckt die Welt wie Zuckerkant, Er reimt auf Wurst den Durst, Und schreit, das Glas in seiner Hand: Huida! das ist mir Wurst. So soll uns heute Wurst und Lust Hier fett und wohl gedeihn, Und nicht vergebens sich bewußt Des Durstes Jeder sein. Wurst ist die Losung und ein Glas Wohl gar auch über’n Durst; Und ferner klingt’s bei Wurst und Faß: Huida! das ist mir Wurst.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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