bey Übersendung eines Lukrez. Du, dessen Genius so früh des Himmels Strahlenfackel raubte, als die Natur ihm Flügel lieh,…
Langsam bildet der Fleiß ein sterbliches Werk dem Bedürfniß, Schneller und ewig blüht, was die Begeisterung schuf. R.
Manches Geheimniß der großen Natur enträthselt der Weise, Ohne die Liebe jedoch nimmer sein eigenes Herz
In die Vergangenheit schaue zurück und denkst du der Thränen, Denke des Jugendtraums lächelnder Freuden zugleich. Blüthen der Liebe selbst, von des Schicksals grausamer Sense Früh…
Ueber das menschliche Herz sind liebliche Saiten gezogen, Freude beweget sie leicht, sanfter ein zärtlicher Gram; Heilige Lieb’ erschüttert zugleich die sämtchen Saiten Aber die za…
Weil mich die Menschheit entzückt in dem Zauberspiegel der Dichtung, Sind mir die Menschen verhaßt; denn sie zerbrechen das Glas.
Ob ich sie liebe wie sonst? O vieles lernt ich begreifen, Doch nie, wie man vergißt, was man so einzig geliebt. Trostlos schöpft wohl der Geist aus Lethes stärkender Quelle, Doch v…
Wie die Geschichte, zur Dichtung erhöht, im Gemählde bezaubert, Also das Leben, sobald Liebe zur Fabel es macht.
Fürchte nicht viel und hoffe noch weniger; zähme des Herzens Kühne Begierden und sey hoch wie die Götter beglückt. Also räth die Vernunft; doch bescheidener wählt die Empfindung Im…
Immer erzieht am Spallier wie den Fruchtbaum, so den Geschäftsmann, Frei wie die Eiche des Walds laßt nur den Sohn des Genies.
Aechtes Genie veredelt den Menschen und stärkt die Empfindung, Aber ein leichtes Talent schmückt nur und schwächt den Verstand.
War sie der Flamme nicht werth, die feurig Geliebte, vergieb ihr, Hat nur dein eigenes Herz edel und heilig geglüht. Auch dem Gefühl, wie dem ächten Genie sind Dichtung und Liebe S…
Psyche! Wer lös’t das erhabene Räthsel von deiner Bestimmung? Hier und im ganzen Olymp Amor der freundliche nur.
Fliehe den Mann, der mit schiefem Verstand der Empfindungen spottet, Mehr noch ein witziges Weib, das mit Empfindungen spielt.
Weinen sah ich sie sonst, die Geliebte, da wollt ich die Thränen, Trocknen, Thor der ich war! wollte sie fröhlich nur sehn. O nun kenn ich das weibliche Herz; seitdem sie mir läche…
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