An meine Freunde (Müchler)
K Karl Müchler
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Altın Yaprak
Soll steter Ernst des Jünglings Stirne falten,
darf keinen Scherz die Weisheit ihm verzeihn,
wird er verdammt, hängt er an Truggestalten
sein stolzes Herz, ist ihm die Welt zu klein;
muß in sich selbst die reinste Gluth erkalten,
unangefacht vom Hauch der Schwärmerey;
verdorrt der Keim der schönsten Geistesgaben:
so ist es Fluch, ein fühlend Herz zu haben.
Dann wehe dir, den inniges Gefühl
im Jugendrausch um Ruh und Trost betrogen,
mit Ungestüm vom nie gewünschten Ziel
des kalten Glücks der Menschheit abgewogen,
und täuschend dort Genuß dir vorgelogen,
wo doch dein Loos nur zum Entbehren fiel,
dann wehe dir, und deinem Raupenleben,
was du verlohrst, kann dir kein Gott mehr geben!
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş