Beim G’richt, da ham’s zum Zeug’n g’sagt: »Du warst dabei! Jetzt sag’s, wenn hast an Hans begeg’nt?« »Um halbe drei.«…
Aber Du kannst es schön, Aber dös geht verweg’n; Da is ja mei’ Zithern Glei’ gar nix dageg’n!“…
Wie werden wir wohl einstens träumen Von unsrer Jugend! – schmerzdurchglüht, Wenn jener Lenz, den wir versäumen, Nur mehr in fernen Enkeln blüht!…
Es is scho Hirgscht, as Laab im Berg werd gelb. Aber halt d’Sunna – die scheint no so fein. Und in der Fruah scho is der Tag so lind! Vor sein braun Häusl, auf der Bank heraußt,…
Aber heunt is a Tag Und da schaugst Dir nit gnua; Wier i ’naus bin in Wald Um a Drei in der Fruah!…
Durch die öde Nordlandhaide Reit ich hin im müden Schritt; Ohne Ende, ohne Freude, Schweigend zieht mein Knappe mit.…
Es ist um Sonnwendzeit; auf allen Wiesen Steht noch der erste hohe Blumenflor; Die Glocken lugen aus dem Gras hervor, Die Heckenrosen überm Wege spriessen,…
Ein Gruß aus den Bergen zum Sedantage. (Oberbairische Mundart.) So schön, wie heunt, war’s dengerscht nie im Schlag,…
Du bist’s. Du schöne Traute, An der mein Herz ward wund; An der mein Frohsinn welkte, An der verstummt mein Mund.…
Und verliebt bist halt do’, Da derfst sagen, was d’ magst, Und dös wiss’ma voneh Wennst aa gar nix mehr sagst!…
Ein neues Jahr geht durch die Gauen, Noch ist’s verschleiert, was es schafft, Wir aber grüßen’s im Vertrauen Auf Gottes Hort und eig’ne Kraft!…
(In oberbayrischer Mundart.) Drob’n auf der Alm, da hockt a Herr, Der kimmt schier bis von Preussen her,…
(Mit Illustration S. 29.) „Flieg’, mein Vöglein, nun flieg hinaus! Draußen schlagen die Buchen aus,…
Ich lieg’ auf der Halde Im Morgenblau, Herbstgoldener Schimmer Wie Flor und Flimmer…