So hab’ ich nun die Stadt verlassen, Wo ich gelebet lange Zeit: Ich ziehe rüstig meiner Straßen Es giebt mir Niemand das Geleit…
Johann Ludwig Uhland, born April 26, 1787, in Tübingen, Germany, was a German poet and philologist from the Romantic movement. He was the author of many works, including the collection Vaterländische Gedichte (1815). He died on November 13, 1862.
Ludwig Uhland şiirleri
Was klinget und singet die Straß’ herauf? Ihr Jungfern, machet die Fenster auf! Es ziehet der Bursch in die Weite, Sie geben ihm das Geleite.…
Amor! dein mächtiger Pfeil, mich hat er tödtlich getroffen, Schon im elysischen Land wacht’ ich, ein Seliger, auf.
Göttlicher Alpensohn, sey huldreich uns Epigrammen! Ueber der nächtlichen Kluft flatterst du, spielend im Glanz.
Dir möcht’ ich diese Lieder weihen, Geliebtes deutsches Vaterland! Denn dir, dem neuerstandnen, freien, Ist all mein Sinnen zugewandt.…
Der du still im Abendlichte Wandelst durch der Erde Beet, Klare Blumen, goldne Früchte Sammelst, die dir Gott gesät:…
Du, den wir suchen auf so finstern Wegen, Mit forschenden Gedanken nicht erfassen, Du hast dein heilig Dunkel einst verlassen Und tratest sichtbar deinem Volk entgegen.…
O blaue Luft nach trüben Tagen, Wie kannst du stillen meine Klagen? Wer nur am Regen krank gewesen, Der mag durch Sonnenschein genesen.…
Es war in traurigen Novembertagen, Ich war gewallt zum stillen Tannenhaine Und stand gelehnet an der höchsten eine, Da hielt ich deine Lieder aufgeschlagen.…
Wann die Natur will knüpfen und erbauen, Dann liebt in stillen Tiefen sie zu walten; Geweihten einzig ist vergönnt, zu schauen, Wie ihre Hand den Frühling mag gestalten,…
Wenn du von Laura Wahres hast gesungen, Von hehrem Blick, von himmlischer Gebärde: – Und ferne sey, daß angefochten werde, Was dir das innerste Gemüth durchdrungen! –…
Deine Augen sind nicht himmelblau, Dein Mund, er ist kein Rosenmund, Nicht Brust und Arme Lilien. Ach! welch ein Frühling wäre das,…
Das Röschen, das du mir geschickt, Von deiner lieben Hand gepflückt, Es lebte kaum zum Abendroth, Das Heimweh gab ihm frühen Tod;…
Sey uns willkommen, Dichterkind, An deines Lebens goldner Pforte! Wohl ziemen dir zum Angebind Sich Lieder und prophet’sche Worte.…
Bleibt abgeschiednen Geistern die Gewalt, Zu kehren nach dem ird’schen Aufenthalt, So kehrest du nicht in der Mondennacht, Wann nur die Sehnsucht und die Schwermuth wacht.…
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