Abend (Delle Grazie)

M Marie Eugenie Delle Grazie
0 Altın Yaprak
Im Meer versinkt Die Sonne und die funkelnden Wasser zischen An’s Land, wie angesengt von ihrer Gluth! In röthliche Schleier Hüllt sich die Stadt und aus Magnolienblüthen, drin er geschlummert, steigt Der Abendwind und tänzelt über die Fluth hin, Kühlt brennende Wangen und streut Den Duft seines Brautgemach’s in alle Lüfte .... Von wirren Stimmen schallt Der Strand und zärtliche Töne schwirren Der Nacht entgegen: Mandolinenklang Und lockend’ Gekicher der braunen, Der tollkirsch-äugigen Töchter Neapel’s. – – Schon Verschwimmen die Küsten und über Die Wasser gleitet heimlich die Nacht heran, Aufglänzt im violenfarbigen Äther Der Mond und streut seine hüpfenden Strahlen Wie silberne Rhythmen über das Grab Vergil’s ....

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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