Lenz und Liebe

M Max Hoffmann
0 Altın Yaprak
Wie flüssig Gold rinnt warmes Sonnenlicht Ins junge Gras durch zartbelaubte Aeste, Aus kleinen Kehlen künstlerisch und schlicht Tio! Tio! ertönt's vom neuen Neste. Der Westwind huscht verstohlen zu dem Teich, Um seinen Spiegel schelmisch leicht zu kräuseln, Es ist, als hörte man im Waldbereich Das Frühlingslied der ew’gen Sehnsucht säuseln. Ein Menschenstrom ergießt sich in die Au, Zur Luft, zum Licht hin fluthet es in Scharen Und blüthenduftig wandelt unterm Blau Das lenzgeborne Glück von Liebespaaren. O Lust des Lebens! Nicht ein eng Verließ, Drin wir gefangen, ist dies Weltgetriebe, Hier auf der Erde giebt's ein Paradies, So lang noch Blüthen bringen Lenz und Liebe.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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