Die zwei Rosen

M Moritz Gottlieb Saphir
0 Altın Yaprak
(Auf ein Bildniß in Stielers Attelier.) Der Meister, der mit zauberischer Hand Vermag den Reiz der Schönheit aufzuspüren, Und ihn, auf todte Leinwand hingebannt, In süßer Täuschung lebend vorzuführen, Der Meister soll, in ihren reinsten Strahlen, Die schönste Rose nach dem Leben malen. Der Meister schaut das klare Angesicht, In dem die feinsten Reize sich vermählen, Er schwankt und zagt und weiß es lange nicht, Wie er der Farben zarteste soll wählen, Wie er, zum Abbild solcher Maienfrische, Das Allspiel seiner Tinten glücklich mische. Da sieht er, wie an ihrem Busenflor Noch eine Rose blätterreich erwachte, Und zu der schönern Schwester still empor, Erröthend, aber neidlos, freundlich lachte, Als wollte sie an sich dem Künstler zeigen, Welch’ Farbenspiel dem Urbild ist zu eigen. Der Künstler prüfend seine Farben tauscht, Und reizend, innig lächelnd, zart und milde, Dem schönen Leben sinnig abgelauscht, Erscheint das holde Antlitz auf dem Bilde. Symmetrie und Anmuth lagen offen, Und beide Rosen fühlten sich getroffen.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.