Fernes Licht

O Otto Ernst
0 Altın Yaprak
Winkt ein stilles Licht aus weiter Ferne Nächtlich her in meiner Stube Schatten, Wenn des Tages flackernde Bewegung Sich gestillt zu schweigendem Ermatten. Ruhe winkt das Licht aus weiter Ferne. Unser Leben, Tag um Tag genommen, Ist ein töricht Fliehen vor der Ruhe Und ein reuevolles Wiederkommen. Jeden Abend aus der Qual des Strebens Steig ich auf in diesen heil’gen Frieden. Vor mir, hinter mir ein dunkles Schweigen, Ich – wie von der Erde längst geschieden. Hier nur fühl’ ich Brust und Arme wieder Froh verlangend sich ins Weite dehnen, Und zurück ins Herz mit starken Fluten Kommt der Jugend heißes, reines Sehnen. Niemand weiß es, wie ich hier gesunde, Wenn durch schwarze, undurchdrung’ne Weiten Sicher auf den feinen, weißen Strahlen Unbeirrte, süße Träume gleiten. Was ich dann, am Kreuz des Lebens hangend, Schlimmes leide und noch Schlimm’res lerne – Nächtlich her in meiner Seele Schatten Winkt ein stilles Licht aus dunkler Ferne. –

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.