Vertrauen

O Otto von Loeben
0 Altın Yaprak
Wenn Aengst’ und Noth im Leben gähren, Die dunkle Sorge Macht gewinnt, Dann wird der Glaube die verklären Die ihres Vaters Kinder sind. In Noth will sich die Liebe zeigen, Sie bietet uns die starke Hand, Wer kann ein anderes bezeugen, Der je zu ihr den Blick gewandt? Dem Glauben sprießt des Muthes Blume, Wenn Sturm das Irdische entlaubt; Geweiht dem gläub’gen Heldenthume, Wird keinem der Demant gerauht, Der leitend stralet durch das Dunkle, Der Diamant voll Wunderkraft, Der, ob der Blitz des Todes funkle, Dem ew’gen Leben Sieg verschafft. Das Himmelreich bannt ird’sche Sorgen; Wem enge Furcht im Busen glimmt, Dem bleibt die lichte Hand verborgen Die uns den Stein vom Herzen nimmt. Wer freudig sorgt ein Kind zu werden Das seines Vaters Liebe will: Der macht die Sorge dieser Erden Mit Einem Himmelsblicke still. Es sorge sich, wer Gott verloren! Es gräme sich, wem Liebe fehlt! Dem ist der Heiland nicht geboren Der sich um andre Habe quält. Wie fröhlich kann zu Ihm sich wenden, Von wem sich jedes abgewandt; Will er uns seinen Himmel senden, So fällt uns alles in die Hand. O. H. Graf v. Loeben

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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