Venus Religio

R Richard Dehmel
0 Altın Yaprak
Charfreitagsruhe. Fühlst du’s auch: dies bange Grün und diesen Hauch, der drüber träumt? Und fühlst du’s, wie der Fliederstrauch von Knospen perlt und überschäumt? Und sehnen deine Brüste sich dem Auferstehungsmorgen zu, wie’s Magdalenen innerlich nicht ließ in Ruh, bis sie zum offnen Grabe schlich? Denn übermorgen graut der Tag ins Frühlingsfeld, da unterwarf sich Der die Welt, den einst dein Volk dafür gequält, daß eine Sehnsucht in ihm lag. Viel Glocken läuten zu mir her; so dumpf und sehr! die Luft so schwer! wem läuten sie? Das waren Deine Glocken nie und sind nicht Meine Glocken mehr. Im Flieder hängt ein altes Laub; du willst nun mein sein ganz und gar. Noch steht der Hain wie blind und taub; ist dir auch klar, daß unsre Kindheit Feindschaft war?! Mir ist, daß meine Seele dich gesucht seit ewig ohne Ruh; fühlst Du’s wie Ich? Und sehnen deine Brüste sich dem neuen Ostermorgen zu? –

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.