Weltblick
R Rudolf Gottschall
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Altın Yaprak
Wend’ ich meinen Blick zum blauen,
Unbegrenzten Himmelszelt,
Wird von wunderbarem Schauen
Oft die Seele mir erhellt.
Vor des innern Lichtes Scheine
Schwindet plötzlich Zeit und Raum,
Blick’ ich auf das ewig Eine
Aus der Dinge dunklem Traum.
Wurzeln schlag’ ich tief im Grunde;
Sterne sind der Wipfel Zier,
Und der Welt geheime Kunde
Strömt durch alle Adern mir.
Ob das arme Ich verloren
Wie der Brandung Schaum zerschellt,
Gleich dem Phönix neu geboren
Wird mein Geist zum Geist der Welt.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
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