Der Treulose

S Sophie Hoechstetter
0 Altın Yaprak
DER TREULOSE Wir ritten jubelnd durch die Nacht, Fern lag das Schloß – vor uns das Meer So weiß wie Diamanten. „Mein Liebster, ach, es ist vollbracht, Wie wir liegt keiner nimmermehr In Liebesbanden.“ Am Wege steht ein armes Kind Mit Augen, schwer vom Schmerz, Und Blut an seinen Füßen – „Was wirst du blaß, sag mir geschwind Was wirst du blaß, geliebtes Herz? Das Mädchen wollt’ dich grüßen!“ „Laß, Liebste, es war nur der Wind, Der spielt zum Scherz Mit einer alten Weide.“ „Nein, Liebster, meine Augen sind So klar und hell wie Erz. Das Kind steht auf der Heide.“ „Nein, Liebste, nein, es ist der Mond Der macht das Land so hell. Er tut dir nichts zuleide.“

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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