Herbstmorgen

T Theodor Fontane
0 Altın Yaprak
1840. Die Wolken ziehn wie Trauergäste Den Mond zu Grabe zu geleiten; Der Wind durchfegt die starren Aeste, Und sucht ein Blatt aus bessren Zeiten. Die grünen Tannen schaun so düster Auf eine jung-geknickte Eiche, Als blickten trauernde Geschwister Auf der geliebten Schwester Leiche. Schon flattern in der Luft die Raben, Des Winters unheilvolle Boten; Bald wird er tief in Schnee begraben Die Erde – seinen großen Todten. Ein Bach läuft hastig mir zur Seite; Er ahnt des Winters Eisesketten, Und stürzt sich fort und sucht das Weite Als könnt’ ihm Flucht das Leben retten. Da mocht’ ich länger nicht inmitten So todesnaher Oede weilen; Es trieb mich fort, mit hast’gen Schritten Dem flücht’gen Bache nachzueilen.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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