Abschied vom Leben

T Theodor Körner
0 Altın Yaprak
Die Wunde brennt; – die bleichen Lippen beben. – Ich fühl’s an meines Herzens matterm Schlage, Hier steh’ ich an den Marken meiner Tage – Gott, wie Du willst! Dir hab ich mich ergeben. – Viel gold’ne Bilder sah ich um mich schweben; Das schöne Traumbild wird zur Todtenklage. – Muth! Muth! – Was ich so treu im Herzen trage, Das muß ja doch dort ewig mit mir leben! – Und was ich hier als Heiligthum erkannte, Wofür ich rasch und jugendlich entbrannte, Ob ich’s nun Freiheit, ob ich’s Liebe nannte: Als lichten Seraph seh’ ich’s vor mir stehen; – Und wie die Sinne langsam mir vergehen, Trägt mich ein Hauch zu morgenrothen Höhen.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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