Ach, wie geht’s dem Heilgen Vater

W Wilhelm Busch Wilhelm Busch
0 Altın Yaprak
Groß und schwer sind seine Lasten, Drum, o Joseph, trag den Gulden In Sankt Peters Sammelkasten! So sprach im Seelentrauerton Die Mutter zu dem frommen Sohn. Der Joseph, nach empfangner Summe, Eilt auch sogleich ums Eck herumme, Bis er das Tor des Hauses fand, Wo eines Bockes Bildnis stand, Was man dahin gemalt mit Fleiß Zum Zeichen, daß hier Bockverschleiß. Allhier in einen kühlen Hof Setzt sich der Joseph hin und sof; Und aß dazu, je nach Bedarf, Die gute Wurst, den Radi scharf, Bis er, was nicht gar lange währt, Sankt Peters Gulden aufgezehrt. Nun wird’s ihm trauriglich zu Sinn Und stille singt er vor sich hin: Ach der Tugend schöne Werke, Gerne möcht ich sie erwischen, Doch ich merke, doch ich merke, Immer kommt mir was dazwischen.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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