Die böse Farbe

W Wilhelm Müller
0 Золотой лист
Ich möchte ziehn in die Welt hinaus, Hinaus in die weite Welt, Wenn’s nur so grün, so grün nicht wär’ Da draußen in Wald und Feld! Ich möchte die grünen Blätter all’ Pflücken von jedem Zweig, Ich möchte die grünen Gräser all’ Weinen ganz todtenbleich. Ach Grün, du böse Farbe du, Was siehst mich immer an, So stolz, so keck, so schadenfroh, Mich armen weißen Mann? Ich möchte liegen vor ihrer Thür, In Sturm und Regen und Schnee, Und singen ganz leise bei Tag und Nacht Das eine Wörtchen Ade! Horch, wenn im Wald ein Jagdhorn ruft, Da klingt ihr Fensterlein, Und schaut sie auch nach mir nicht aus, Darf ich doch schauen hinein. O binde von der Stirn dir ab Das grüne, grüne Band, Ade, Ade! und reiche mir Zum Abschied deine Hand!

Источник текста: Архив общественного достояния

Добавить перевод этого стихотворения ·

Оцените стихотворение

Пока без оценок

Коснитесь звезды, чтобы оценить от 1 до 10

Комментарии

Чтобы комментировать, нужно войти.

Войти

К этому стихотворению ещё нет комментариев. Будьте первым.

Мы используем файлы cookie, чтобы читать было удобнее. Ваши данные обрабатываются по GDPR и турецкому закону о защите данных; какие cookie разрешать, можно изменить когда угодно.