Der Kaisersoldat
A Albert Traeger
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Altın Yaprak
Die Alpe ragt schweigend hinauf in die Nacht,
In der Hütte unten das Leben noch wacht,
Es knistert und sprüht der Feuerbrand,
Die Dirnen spinnen mit emsiger Hand.
Nur Eine säumt das schneeige Linnen
In traumverlor’nem bräutlichem Sinnen;
Der Alte in grauem Haar und Bart
Schnitzt ein Gebilde kunstfert’ger Art,
An seinen Händen, an seinem Munde
Hängt staunend und lachend der Kinder Runde.
Dazwischen ertönt der Cither-Klang,
Bald fröhlich rauschend, bald schwermuthbang.
Da schleicht die Mutter still aus dem Kreis
Hinweg an’s Fenster und betet leis
Für einen so Lieben und, ach! so Fernen
Hinauf zu den ewigen funkelnden Sternen.
Da schwellt und hebt es den Busen der Braut,
Und Tropfen auf Tropfen hernieder thaut;
Da funkelt des Alten Auge voll Glanz,
Vom treuen Hofer, vom Kaiser Franz
Anstimmt er markig die heimische Weise,
Doch leiser wird sie, und leise, leise
Erstirbt sie in Thränen und Schluchzen wohl –
„Ade, mein treues Land Tirol!
Ade, mein Land Tirol!“.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş