Die Leichen
F Friedrich Christoph Weisser
0
Altın Yaprak
Erhebe dich, o Lied, zum Ruhm der Leichen!
Nur sie allein sind deiner Kränze werth.
Kaum darf ein Schuft dem Biedermanne weichen,
Sobald aus ihm die schwarze Seele fährt.
Dem Titus ist ein Nero zu vergleichen,
Wenn er dem Reich der Schatten angehört,
O frommes Grab! dem Redlichen zum Glücke,
Bist du ein Damm für alle Bubenstücke.
Ein Held, ist er vom Daseyn nur geschieden,
Nie dürstet mehr des Tapfern Stahl nach Mord.
Nicht frevelnd bricht er den gelobten Frieden;
Neckt ihn der Feind, er schweigt, und schlummert fort.
Mögt Ihr ein Schwert, mögt einen Pflug Ihr schmieden,
Ihm gilt es gleich, und glaubt der Muse Wort!
Die Donner, die an seiner Gruft noch brüllen,
Sie sind zu schwach, mit Lust ihn zu erfüllen.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş