Am Wartburgthor
F Friedrich Hofmann
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Altın Yaprak
Die Berge schmückt der Frühlingsschleier,
Und alle Wälder wachten auf.
Da hebt die Auferstehungsfeier
Zur Waldburg uns das Herz hinauf.
Wie trotzt der Pfad, in Fels gehauen,
Zu Fels ergraut des Thors Gestein!
Und acht mal hundert Jahre schauen
In ihrer Mauern Kranz herein.
Und acht mal hundert Jahre schreiten
Durch dieses Thor aus dem Gefild
Und tragen Bild um Bild der Zeiten
Durch dieses Thor auf ihrem Schild.
Da drängt’s den Geist, daß er berichte,
Was, Zug um Zug, ihm steigt empor,
Ein treuer Pförtner der Geschichte,
Das Aug’ versenkt in’s dunkle Thor.
Hell blitzt das Schloß weit in die Thale,
Verkündend allem deutschen Land,
Daß Thüringen zum zweiten Male
In seiner Stämme Ring erstand.
Tief in der Unstrut liegt die Krone
Vom hingesunk’nen Königshaus:
Hoch schaut von seinem Wartburgthrone
Der Löwe in die Welt hinaus.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
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