Dem Genius der Kühnheit

F Friedrich Hölderlin Friedrich Hölderlin
0 Altın Yaprak
Wer bist du? wie zur Beute, breitet Das Unermeßliche vor dir sich aus, Du Herrlicher! mein Saitenspiel geleitet Dich auch hinab in Plutons dunkles Haus; So flogen auf Ortygias Gestaden, Indeß der Lieder Sturm die Wolken brach, Dem Rebengott die taumelnden Mänaden In wilder Lust durch Hain und Klüfte nach. Einst war, wie mir, der stille Funken Zu freier heitrer Flamme dir erwacht, Du braustest so, von junger Freude trunken, Voll Übermuths durch deiner Wälder Nacht, Als von der Meisterinn, der Noth, geleitet, Dein ungewohnter Arm die Keule schwang, Und drohend sich, vom ersten Feind erbeutet, Die Löwenhaut um deine Schulter schlang. – Wie nun in jugendlichem Kriege Heröenkraft mit der Natur sich maß. Ach! wie der Geist, vom wunderbaren Siege Berauscht, der armen Sterblichkeit vergaß! Die stolzen Jünglinge! die kühnen! Sie legten froh dem Tyger Fesseln an,

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Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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