Das Büblein auf dem Eise

F Friedrich Wilhelm Güll
0 Altın Yaprak
13. Will sehen was ich weiß Vom Büblein auf dem Eis. Gefroren hat es heuer noch gar kein festes Eis. Das Büblein steht am Weiher und spricht so zu sich leis: „Ich will es einmal wagen, Das Eis, es muß doch tragen.“ – Wer weiß? Das Büblein stampft und hacket mit seinem Stiefelein. Das Eis auf einmal knacket, und krach! schon bricht’s hinein. Das Büblein platscht und krabbelt Als wie ein Krebs und zappelt Mit Schrein. „O helft, ich muß versinken in lauter Eis und Schnee! O helft, ich muß ertrinken im tiefen, tiefen See!“ Wär nicht ein Mann gekommen, Der sich ein Herz genommen, O weh! Der packt es bei dem Schopfe und zieht es dann heraus: Vom Fuße bis zum Kopfe wie eine Wassermaus. Das Büblein hat getropfet, Der Vater hat’s geklopfet Zu Haus. Fr. Güll.

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

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