Das erste Grün der Saat, von Regen feucht, Zieht weit sich hin an niedrer Hügel Flucht. Zwei große Krähen flattern aufgescheucht Zu braunem Dorngebüsch in grüner Schlucht.…
Beteerte Fässer rollten von den Schwellen Der dunklen Speicher auf die hohen Kähne. Die Schlepper zogen an. Des Rauches Mähne Hing rußig nieder auf die öligen Wellen.…
Der hohe Straßenrand, auf dem wir lagen, War weiß von Staub. Wir sahen in der Enge Unzählig: Menschenströme und Gedränge, Und sahn die Weltstadt fern im Abend ragen.…
Schornsteine stehn in großem Zwischenraum Im Wintertag, und tragen seine Last, Des schwarzen Himmels dunkelnden Palast. Wie goldne Stufe brennt sein niedrer Saum.…
Bist Du nun tot? Da hebt die Brust sich noch, Es war ein Schatten, der darüber fegt, Der in der ungewissen Dämmrung kroch Vom Vorhang, der im Nachtwind Falten schlägt.…
COLUMBUS (12. Oktober 1492) Nicht mehr die Salzluft, nicht die öden Meere, Drauf Winde stürmen hin mit schwarzem Schall.…
Die bleiche Leinwand in den vielen Betten Verschwimmt in kahler Wand im Krankensaal. Die Krankheiten alle, dünne Marionetten, Spazieren in den Gängen. Eine Zahl…
Versunken ist der Tag in Purpurrot, Der Strom schwimmt weiß in ungeheurer Glätte. Ein Segel kommt. Es hebt sich aus dem Boot Am Steuer groß des Schiffers Silhouette.…
Am Wassergraben, im Wiesenland Steht ein Eichbaum, alt und zerrissen, Vom Blitze hohl, und vom Sturm zerbissen. Nesseln und Dorn umstehn ihn in schwarzer Wand.…
Man setzt ihn hinter einen Gartenzaun. Da stört er nicht mit seinen Quälerein. „Sieh Dir den Himmel an!“ Er ist allein. Und seine Augen fangen an zu schaun.…
Wie Feuerregen füllt den Ozean Der schwarze Gram. Die großen Wogen türmt Der Südwind auf, der in die Segel stürmt, Die schwarz und riesig flattern im Orkan.…
Auf einem Häuserblocke sitzt er breit. Die Winde lagern schwarz um seine Stirn. Er schaut voll Wut, wo fern in Einsamkeit Die letzten Häuser in das Land verirrn.…
Er fuhr in einen Hund, dem groß er sperrt Das rote Maul. Die blaue Zunge wirft Sich lang heraus. Er wälzt im Staub. Er schlürft Verwelktes Gras, das er dem Sand entzerrt.…
Seit Morgen ruht er. Da die Sonne rot Durch Regenwolken seine Wunde traf. Das Laub tropft langsam noch. Der Wald liegt tot. Im Baume ruft ein Vögelchen im Schlaf.…
Palmyras Tempelstaub bläst auf der Wind, Der durch die Hallen säuselt in der Zeit Des leeren Mittags, wo die Sonne weit Im Blauen rast. Der goldene Atem spinnt,…
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