Auf ein Paar gestickte Rosen
G Gustav Schwab
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Altın Yaprak
Auf ein Paar gestickte Rosen.
Nach Blumen trugen wir Verlangen,
Doch lag der Winter auf den Au’n:
Da seyd ihr lieblich aufgegangen,
Fast wie ein Wunder anzuschau’n.
Doch ist’s kein Wunder mehr zu nennen
Für den, der eure Saat belauscht;
Er sah die Himmelsröthe brennen,
Aus der sich euer Glanz berauscht.
Es nahte sich an jedem Morgen
Still eine ros’ge Gärtnerin,
Die stellte früh, mit leisen Sorgen,
Vor euer weiches Beet sich hin.
Sie streut’ in tausend lichten Fädchen
Den Samen auf den weißen Grund,
Und Morgenroth ergoß das Mädchen
Auf euch von Wangen und von Mund.
Und leuchtend über Mund und Wangen
Ergossen auf die kleine Hand
Zwei Sonnen, freundlich aufgegangen,
Den holden Schimmer unverwandt.
Und auch den zarten Fingerspitzen
Entquoll so leise Kraft und Licht,
Und zückte mit geheimen Blitzen
Durch euer rothes Angesicht.
So seyd ihr in dem selt’nen Scheine
Zu solcher Frühlingsgluth gediehn:
So hell und himmlisch lächeln keine,
Auf die nur ird’sche Sonne schien.
O Morgenroth, o lichte Sonnen!
Glückselig, wer in eurem Glanz
Den ew’gen Frühling sich gewonnen,
Den ewig blüh’nden Rosenkranz!
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş