Der Waldbruder mit dem Esel
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Altın Yaprak
Vor Jaren wont in einem Wald
Ein Waldbruder von Jaren alt
Der sich der Wurtzeln neeren thet
Derselb ein jungen Sohne het
Inn dem Alter bey zweintzig Jarn
Der war einfeltig vnerfarn
Der fragt den Alten: Sag doch mir
Sind in dem Wald gewachsen wir
Wann er nie Menschen het gesehen
Der Alt thet zu dem Jungen jehen:
Mein Sohn, da du noch warest klein
Hab ich mich geflöhet hie rein
Auß der arglistig bösen Welt
Daß sie uns nit schmech, spot vnd schelt
weil jr gar niemand recht kann than
Sie schlag jm doch ein plechlein an
Still schwieg der Son doch tag vnd nacht
Des Vatters Red stäts nachgedacht
Was doch die Welt nur möcht gesein
Zuletzt da wolt er je darein
Legt an den Vatter grosse bitt
Der es doch lang zeit wider rieth
Zuletzt er vberredet ward
Vnd macht sich mit jm auff die fart
Vnd fürten jren Esel mit
Ledig jr keiner darauff ritt
In Wald bekam jn ein Kriegßman
Der sprach: wie last jr ledig gan
Den faulen Esel hie allein
Jr dunckt mich fast nicht witzig sein
Das ewer keiner auf jm reitt
Als sie nun von jm kamen weit
Der Vatter sprach: Mein Son sich zu
Wie uns die Welt empfangen thu
Der Son sprach: Laß mich darauf reitn
Das gschah, da kam zu jn von weitn
Ein altes Weib neben die Aecker
Die sprach: Seht zu dem Jungen lecker
Der reitt, und der alt schwache Man
Muß hindten nach zu fussen gan
Son, sprach der Alt, glaubst du nun mir
Was von der Welt ich saget dir
Er sprach: laß uns versuchen baß
Der Jung bald von dem Esel saß
Vnd saß der Alt bald auff für ihn
Reit also fuß für fuß dahin.
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş