Maientraum (Kämpchen)

H Heinrich Kämpchen
0 Altın Yaprak
Hier wohnt die Fei, es kann nicht anders sein, Waldeinsamkeit, von der ich oft geträumet – Am Bergeshang das mosige Gestein, Es ist der Grenzwall, der ihr Reich umsäumet. Hier lebt sie, fern der lauten Außenwelt, Ein wunderbar geheimnisvolles Leben Voll Glanz und Duft – das Dämmerdunkel hellt Die Sonne nur, Goldfunken einzuweben. Wie scheu das Brönnlein aus dem Felsen quillt, Wie ernst die dunklen Tannenbäume ragen, Von Flechtenbart und Ranken eingehüllt, Wie alle Stämme Runenzeichen tragen. – Hier ist der Ort, der stille Waldesdom, Den sie zum Aufenthalte sich erkoren, Hier lauscht der Elf ihr und der graue Gnom Im Wurzelwerke und Geklüft verloren. Die Sage, die von Merlin uns erzählt Und von dem Zauber, der ihn hält gebunden, Sie hat sich auch wohl solchen Ort erwählt, Wie ich ihn hier im Tannenwald gefunden. Kein Laut ringsum – es ist der Platz gefeit, Ob dem die Bäume ihre Kronen breiten, Und wenn im Dickicht fern ein Habicht schreit, So scheint’s an dieser Stelle abzugleiten. Hier will ich ruh’n – vielleicht daß sie mir nah, Daß ihre Luftgewänder mich berühren, Und daß, wie es zu Zeiten wohl geschah, Sie will den Dichter in das Traumland führen. O sei es drum – ich träume ja so gern Von Ländern, wo die Wunderpalmen stehen, Der Lotos blüht – mir aber ewig fern – Waldeinsamkeit, laß sie im Traum mich sehen. –

Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv

Bu şiire çeviri ekle ·

Bu şiiri puanla

Henüz puan verilmemiş

Yıldıza dokunarak 1–10 arası puan ver

Yorumlar

Yorum yapmak için giriş yapmalısın.

Giriş yap

Bu şiire henüz yorum yapılmamış. İlk sen ol.

Sana daha iyi bir okuma deneyimi sunabilmek için sitemizde çerez kullanıyoruz. Kişisel verilerin KVKK ve GDPR kapsamında işlenir; hangi çerezlere izin verdiğini dilediğin zaman değiştirebilirsin.