Am Pranger

H Herbert Nehrlich Herbert Nehrlich
0 Altın Yaprak
Am Gartentor haengt eine Zwiebel und auf dem Dach, gleich bei dem Giebel ein Spatz mit grauen Federn sitzt es regnet grade, und es blitzt. Die Tuer geht auf und aus dem Hause tritt eine seltene Banause, ein Dieb der nicht den eignen Becher doch den von andren nimmt, Verbrecher, so sagt man hier im Volkesmund und bald geht auch die Story rund, ein jeder soll es bald erfahren das Publikum es kommt in Scharen. Dort hinten, bei dem alten Anger da steht er ja, des Staedtchen's Pranger. Wir binden ihn, mit schweren Ketten auch nicht sein Teufel kann ihn retten. Nun lass ihn nur, er hat genommen von Armen, Reichen und von Frommen. Es gebe ihm kein Mensch ein Brot und irgendwann kommt seine Not.

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