Attila’s Schwert
H Hermann Lingg
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Altın Yaprak
Unterm Eichenbaum auf der Haide
Liegt ein Riesenschwert uralt,
Oft in seiner dunklen Scheide
Zuckt es durch den Felsenspalt.
Heimlich warten Gnom und Elfe,
Wachsam bei dem großen Schatz;
Aber Eber nur und Wölfe
Wissen den gefeiten Platz.
Endlich finden’s Hunnenkrieger,
Attila empfängt den Hort,
Und er ruft: „Als Weltbesieger
Grüßt mich hier ein Götterwort.“
Spricht’s und schwingt das Schwert der Ahnen
Wie zum Wurf nach West empor,
Allen Hunnen und Alanen
Schien es wie ein Meteor.
Hoher Wiederschein am Himmel
Dehnt sich wie Kometenglanz;
Durch die Luft ein Schlachtgetümmel
Hört der Kaiser in Byzanz.
Hört’s und ruft den Astrologen,
Der ihm nun, wie Alles, schweigt,
Auf den Bospors dunklen Wogen
Schwanke blasse Sterne zeigt:
„Kaiser, Gott und Götter schlafen,
Deine großen Feinde nahn,
Mische Gift und opfre Sklaven,
Thaten hast du nie gethan!“
Metnin kaynağı: Kamu malı arşiv
Bu şiiri puanla
Henüz puan verilmemiş